Archiv für die Kategorie ‘Musik’

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Der Unsterbliche

In Musik, News on 26. Juni 2009 von couchblog Mit Tag(s) versehen: , , , ,

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Die Nachricht vom Tod Michael Jacksons bestürzt viele Menschen rund um den Globus. Familie, Freunde und Fans trauern um den „King of Pop“. Ein Blick in die Top 100 der Kategorie Musik bei Amazon erscheint da schon etwas seltsam, wenn nicht gar makaber: Von den Plätzen 1-14 sind derzeit nur Platz 8 und 13 nicht mit Titeln von Michael Jackson besetzt. Meine (wenn auch nicht allzu gewagte) Prognose: Auch in Zukunft wird man mit dem Namen „Michael Jackson“ noch gut Geld verdienen können. Seine Musik wird noch viele Menschen bewegen. Wem, wenn nicht ihm, gebührt also die Krone des „King of Pop“?

(via @netzsche)

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Was wir kriegen können und nehmen wollen

In Musik, that's life on 10. Juni 2009 von couchblog Mit Tag(s) versehen: , , , , , ,

Beim Verfassen der Überschrift meines vorangegangenen Blogeintrags bin ich über den Wikipedia-Artikel zu Speed Dating gestolpert. Darin ist ein Artikel im Stern verlinkt, der u.a. folgendes Fazit zieht:

1. „Männer nehmen, was sie kriegen können.“

2. Frauen haben das Heft in der Hand. „Frauen [...] kriegen, was sie nehmen … wollen.“

OK. Da stehen wir Männer jetzt irgendwie nicht so toll da … Aber was solls, wie heißt es doch so schön: „Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.“ Und bei der Suche nach dem oder der Richtigen helfen diese Erkenntnisse weder Frauen noch Männern wirklich weiter.

Dazu noch ein wenig musikalische Untermalung, für alle die die Prinzen mögen:

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Obama und ich

In Musik, that's life on 10. Juni 2009 von couchblog Mit Tag(s) versehen: , , , , ,

Letzte Woche war ja in Dresden Ausnahmezustand. Riesiger Polizeieinsatz, kein Problem, sind wir ja gewohnt. Diesmal war aber kein Dynamo-Spiel der Grund für den ganzen Aufwand, sondern der amtierende amerikanische Präsident Barack Obama, der auf der Durchreise vom nahen Osten nach Frankreich auch in Buchenwald und Dresden Station gemacht hat. Großes Kino also für Dresden, denn bisher hatte noch kein amtierender amerikanischer Präsident Dresden (jedenfalls nicht das in Deutschland) besucht. Es wurde also Zeit, denn zu sehen gibts hier ja doch einiges. Umgedreht schien aber die Möglichkeit für die Dresdner, den Präsidenten zu Gesicht zu bekommen, schon im Vorfeld eher begrenzt bis unmöglich zu sein. Rund 4000 Polizisten waren im Einsatz, um das Gebiet um Schloss und Neumarkt, also sozusagen einen großen Teil der Inneren Altstadt, vollständig abzuriegeln. Zutritt nur für Anwohner und Ladenbesitzer. Und selbst die durften sich nur in Begleitung von Sicherheitsbeamten innerhalb dieser Sicherheitszone bewegen, während der amerikanische Präsidenten in Dresden verweilte.

Ich hätte ihn ja gerne mal gesehen, wenn er schon nach Dresden kommt, aber man kanns halt nicht erzwingen … Muss man auch nicht, manchmal braucht man einfach nur Glück! So bekam ich eine Woche vor dem geplanten Besuch des US-Präsidenten eine Mail, ob ich nicht Lust und Zeit hätte am Freitag Vormittag mit in der Frauenkirche zu singen, während Obama die Frauenkirche besichtigt! Ein kleiner Chor sollte dem hohen Besucher noch ein kleines Ständchen mit auf den Weg geben. Als Student stellt sich die Frage ‘ob ich denn Zeit hätte’ (selbst wenn ich keine Pfingstferien gehabt hätte, hätte ich da schon irgendwie was deichseln können) eigentlich gar nicht erst. Wann bekommt man schon mal so eine Chance im Leben?!

Aber anfangs war alles noch sehr wage und ich machte mir auch keine allzu große Hoffnungen. Und so kam dann auch in der Woche des Besuchs die Absagemail. Die amerikanische Delegation hatte die Frauenkirche im Besuchsprogramm gestrichen – aus die Maus. Naja, was solls, wäre ja zu schön gewesen …

Aber nein, keine 24 Stunden später hieß es dann wieder: Wir sind wieder im Spiel, die Gespräche laufen wieder! Am Donnerstag Abend, bei der allwöchentlichen Probe unseres Chores stand es dann endlich fest: Wir werden für Obama singen! Nicht wenige von uns versetzte das in eine ungemein euphorische Stimmung, den Abend ließen wir in der Neustadt ausklingen. Dabei machte ich den Fehler, noch zwei riesige Ofenkartoffeln mit Sour Cream Dip zu verspeisen, die mir dann eine schlaflose Nacht bereiteten, indem sie in meinem Magen ständig hin und her kugelten und mich dadurch ebenfalls zum ständigen herumwälzen zwangen. Schlafen war Fehlanzeige. Wenn ich sage, dass ich in der Summe 4 Stunden geschlafen habe, dann ist das wohl schon hochgegriffen!

Probleme mich zu motivieren um aus dem Bett zu steigen hatte ich dennoch nicht. 8.15 Uhr trafen wir Choristen uns vor dem Pressezentrum im Kulturpalast, um wenig später unsere Akkreditierungs-Ausweise entgegenzunehmen. Der Sicherheitsbeamte wies uns freundlich darauf hin, dass wir die behalten könnten, aber bitte nicht bei Ebay versteigern sollten. Alles schon vorgekommen.

VIP

Ausweis

Als nächstes ging es durch die Sicherheitschecks – lief alles wie auf dem Flughafen. Dann wurden wir von Sicherheitsleuten vom Kulturpalast über den Neumarkt in die Frauenkirche begleitet. Auf dem Weg dorthin mussten wir gleich zwei Checkpoints passieren, der Neumarkt war total verlassen. Zusammen mit den zahlreichen Scharfschützen auf den umliegenden Dächern ergab das schon irgendwie eine ungewöhnliche Szenerie.

In der Frauenkirche angekommen war dann eigentlich alles wie immer. Wir konnten kurz von unserem vorgesehenen Platz auf der zweiten Empore unsere beiden Stücke proben und die Akustik von dieser eher ungewöhnlichen Position austesten. Und überraschenderweise ist die von da aus gar nicht mal so schlecht! Ich selbst konnte mich ja schlecht davon überzeugen, aber alle meinten, dass durch die Trichterform, die durch den steilen Anstieg der Sitzreihen und die gleich darüber liegende 3. Empore entsteht, der Gesang unserer doch recht kleinen Besetzung eine gute Fülle für den Raum bekommen hat.

Nach einer kleinen Pause waren wir dann halb elf wieder an unserem Platz vor Ort und warteten auf den hohen Besuch. Und der ließ sich Zeit! Warten hieß die Devise, inzwischen konnten wir noch ein paar letzte Fotos machen – während der Anwesenheit des Präsidenten war uns das nicht gestattet. Über die Einhaltung dieses Verbots wachten vier bewaffnete BKA-Beamte hinter uns. Kaum eine Chance da zu schummeln, ich habe es gar nicht erst versucht. Ich gehöre nicht zu denen, die für Obama sterben würden!

Eine Stunde später war es dann endlich so weit – der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Barack Obama, betrat die Kirche. Wir hatten von unseren Plätzen beste Sicht auf ihn herab. Ich muss gestehen, es war schon irgendwie ein tolles Gefühl da dabei sein zu können! Einen so berühmten und wichtigen Mann, um den so ein Aufsehen gemacht wird, mal richtig zu sehen. Die eigentliche Besichtigung fand dann außerhalb meines Sichtbereichs statt und war daher eher unspektakulär. Nur das Klicken der Kameras, welches zeitweise wirklich gewitterähnliche Klänge erzeugte, ließ erahnen, ob es da unten gerade spannend zuging oder nicht. Die letzte Station war dann am Altar, von wo aus er laut Plan die Kirche auch schon wieder verlassen sollte. Unser Part war nun, ihn während des Verlassens der Kirche musikalisch mit Mendelssohns „Denn er hat seinen Engeln …“ zu begleiten. Als er sich nun also in Richtung Ausgang in Bewegung setzte – siehe da – er blieb stehen und lauschte uns! Das ganze Stück lang. Fand ich schon ne nette Geste. Aber so schnell er gekommen war, so schnell war er dann auch schon wieder weg. Kurz vor dem Ausgang hat er sich noch einmal zu uns gewendet und uns zugewunken. Dann war er weg. Auf dem Weg nach unten konnten wir durch ein Fenster im Treppenhaus noch sehen, wie der ganze Tross mit Limosinen und Begleitschutz wieder über den Neumarkt in Richtung Zwinger fuhr. Seinen Eintrag in das Gästebuch der Frauenkirche habe ich festhalten können:

Obama im GB der FK

Für Obama war das sicherlich etwas ganz alltägliches. Für uns alle, die wir das miterleben durften aber war es etwas besonderes, das wir wohl nicht so schnell vergessen werden.

Aber mal ehrlich: Ich möchte nicht mit ihm tauschen – wäre mir wohl alles ein wenig zu stressig. Student sein ist da wesentlich angenehmer. Und fürs bloggen fehlt einem Präsidenten wahrscheinlich auch die Zeit …

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Dresden hat gesungen

In Musik, that's life on 3. Juni 2009 von couchblog Mit Tag(s) versehen: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Petrus kann manchmal ganz schön gehässig sein. Jedenfalls scheint er kein Freund von singenden Dresdnern zu sein! Vergangenen Pfingstsonntag sollte an der Brühlschen Terrasse das Open-Air-Konzert „Dresden singt & musiziert“ stattfinden. Rund 250 Sänger aus verschiedensten Dresdner Chören, darunter auch ich, wollten zusammen mit der Neuen Elblandphilharmonie die Zuhörer aus nah und fern zum mitsingen animieren.

Das Wetter schien ja schon den ganzen Tag über nicht besonders gut bei Laune zu sein, aber bis zum Konzertbeginn um 19.00 Uhr war es zumindest trocken geblieben. Aber als wir uns eine viertel Stunde vor Beginn zu einer letzten Stellprobe versammlten, musste auch der letzte Optimist zugeben, dass ein Regenguss nur noch eine Frage der Zeit war – die schwarzen Wolkenberge waren schon greifbar nahe an die Dresdner Altstadt herangerückt, in der Ferne konnte man schon die heranrollende Regenwand sehen. Das alles wurde dem Orchester und den Technikern zu heikel, man entschied sich für den schnellstmöglichen Rückzug. Dazu sollte ich vielleicht erwähnen, dass die Dresdner Musikfestspiele zwar großes Tamtam aufgefahren hatten, mit großem Orchester, großem Chor, guten Solisten und einer imposanten Kulisse im Herzen der Dresdner Altstadt – aber auf den entscheidenden Metern ging den Veranstaltern anscheinend das Geld aus. Es gab keine Schlechtwettervariante, schon gar keine überdachte Bühne (und die Bühnentechnik an sich war auch nicht der Kracher).

Jedenfalls rückten also im Angesicht des herannahenden Regens Orchester und Tontechniker ab, ein Großteil der Tontechnik wurde noch schnell abgebaut und weggefahren oder notdürftig abgedeckt und wir (250 Sänger) waren erst einmal auf uns selbst gestellt. Der Regen ließ sich dann auch nicht lumpen und es fing also an zu schütten. Wer konnte rettete sich nun unter das Georgentor und wartete ab. Da die Zuhörer sich aber beharrlich weigerten zu gehen und einfach auf ihren Plätzen vor der Bühne sitzen bzw. stehen blieben, wurde dann nach einer halben Stunde entschieden – wir singen noch was! Also noch mal schnell alle irgendwie auf die Bühne (und mit irgendwie meine ich, dass das nur noch irgendein Haufen von 250 Leuten war, von einem Chor würde ich nicht sprechen!) und die Volkslieder und Kanons, die das Publikum mitsingen konnte, wurden noch zur Aufführung gebracht. Dabei hatte der Regen natürlich nicht aufgehört, sondern war eher wieder etwas stärker geworden, so dass ich trotz Schirm ordentlich nass wurde.

Bilanz des Konzertes: Die Sachen für die wir geprobt hatten, kamen nicht zur Aufführung – alles irgendwie für die Katz! Hätte man sich irgendwie schenken können, und das nur weil Petrus schlechte Laune hatte und die Musikfestspiele zu geizig waren, ein paar Euros mehr auf den Tisch zu legen, um die Sache auch wetterfest zu machen. Schade, denn eigentlich hätte es ein nettes Konzert werden können, vielleicht sind die Verantwortlichen jetzt schlauer.

Um der Sache noch die Krone aufzusetzen, hörte der Regen natürlich nahezu unmittelbar auf, nachdem ich die Bühne verlassen hatte. Das kann doch kein Zufall gewesen sein!

Falls es jemanden interessieren sollte, hier das Programm was aufgrund des Regens nicht zur Aufführung kam (gerade die Mendelssohn-Lieder hätte ich ja gerne gesungen) :

1 Leroy Anderson: „The Belle Of The Ball“

2 Felix Mendelssohn Bartholdy: „Frühlingsfeier“, „Auf dem See“, „Die Nachtigall“, „Lob des Frühlings“

3 Leonard Bernstein, aus „West Side Story“: Ouvertüre, „America“

4 Stephen Foster, Bearbeitung: Friedemann Condé: „Beautiful Dreamer“, „Old Folks At Home“, „Oh! Susanna“

5 John Kander: „New York, New York“

6 Antonín Dvorák: „Te Deum“

Die (geplanten) Mitwirkenden:

Peter Kube [Moderation]
Camilla Nylund [Sopran]
Andreas Scheibner [Bass]

Dresdner Bachchor
Dresdner Motettenchor
Philharmonischer Chor Dresden
Philharmonischer Jugendchor Dresden
Sächsisches Vocalensemble
Universitätschor Dresden
Gospelresounds
Coloured Rain
Neue Elbland Philharmonie
Matthias Jung, Christian Voß, Elke Voigt, Marko Kappaun [Leitung]

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Sind wir noch zu retten?

In Musik, News on 27. Mai 2009 von couchblog Mit Tag(s) versehen: , , , , , , , , ,

Irgendwie ist es etwas spät zu mir durchgedrungen: „Stefan Raab gibt ARD einen Korb“ titelt zum Besipiel die Online-Ausgabe der TAZ. Ich hatte ja gedacht, dass Raab die Herausforderung annimmt, da hab ich seinen Ehrgeiz wohl überschätzt! Interessant fand ich die Frage die Autor Steffen Grimberg ganz am Ende seines Artikels aufwirft: „Ob der Grand Prix aus deutscher Sicht allerdings zu retten ist – beziehungsweise überhaupt gerettet werden sollte, bleibt eine ganz andere Frage.“

Meinetwegen sollen sie doch mit dem Eurovision Song Contest machen was sie wollen, ich kann auch gut und gerne ohne leben. Am besten wir schicken auch niemanden mehr hin, das wäre dann auch weniger peinlich für uns.

Das Thema „Retten“ scheint aber allgemein Hochkonjunktur zu haben. Alles soll gerettet werden: Banken, Welterbe, Klima, Opel, … – die Apokalypse scheint greifbar zu sein – und jetzt auch noch der Grand Prix? Da muss man schließlich Prioritäten setzten.

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Stefan Raab solls wieder richten

In Musik, News on 18. Mai 2009 von couchblog Mit Tag(s) versehen: , , , , , , ,

Nach der erneuten peinlichen Niederlage Deutschlands beim diesjährigen Eurovision Song Contest in Moskau denken die Öffentlich-rechtlichen darüber nach, Pro Sieben mit ins Boot zu holen. Wenn das mal nicht nach Stefan Raab riecht! Das muss man sich erst mal auf der Zunge zergehen lassen – Stefan Raab könnte zukünftig mit seinem „Bundesvision Song Contest“ die Vorauswahl in Deutschland für den Eurovision Song Contest durchführen! Ein Sendeformat, was ursprünglich als Parodie auf das Öffentlich-rechtliche Gegenstück gedacht war, soll jetzt also den Karren wieder aus dem Dreck ziehen und Deutschland endlich wieder einen Erfolg beim Eurovision Song Contest bescheren. Für Stefan Raab eigentlich die größtmögliche Anerkennung und für mich auch ein Zeichen dafür, dass jetzt auch die Letzten erkennen, dass Stefan Raab – unabhängig davon, ob man seine Shows jetzt gut oder schlecht finden mag – einfach das Maß aller Dinge in Sachen deutsche TV-Shows ist. Sportevents (Turmspringen, Wok-WM), Spielshow (Schlag den Raab, Schlag den Star), Castigshows (in denen es auch wirklich auf das sängerische Talent der Bewerber ankommt) und nicht zuletzt eben der Bundesvision Song Contest – Stefan Raab hat in den vergangenen Jahren mit seinen TV-Formaten viele interessante und erfolgreiche (obwohl anfangs belächelte) Shows etabliert. Da finde ich es auch nicht weiter tragisch, dass TV-Total in meinen Augen seinen Glanz schon länger verloren hat.

Stellt sich für mich nur die Frage: Wird Stefan Raab, bzw. sein Haussender Pro Sieben da überhaupt mitmachen? Ich denke, dass ihn eine solche Herausforderung viel zu sehr reizt, als das er sie ablehnen würde. Schließlich wäre das die Chance, endlich mal zu zeigen, dass er es besser kann. Jetzt einen Rückzieher zu machen wäre mehr als lächerlich. Respekt muss man aber auch den Verantwortlichen beim NDR zollen, die diesen Schritt in die richtige Richtung jetzt wagen und eine Kooperation mit Pro Sieben bzw. Stefan Raab eingehen wollen. Ich bin gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt und wer demnach im nächsten Jahr den deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest ausrichten wird. Viel schlimmer als in den letzten Jahren kann es ja kaum werden.

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Konzertbesuch im Internetzeitalter

In Musik, Web 2.0, that's life, www on 23. April 2009 von couchblog

Heute Abend habe ich etwas besonderes vor. Ich werde mir ein Sinfonie-Konzert anhören. Jedoch werde ich dafür nicht meine Couch verlassen, sondern das ganze von zu Hause aus genießen. Wie das funktionieren soll? Mit YouTube! Genauer gesagt, mit dem YouTube-Sinfonieorchester.

Wie man dem Namen des Projekts unschwer entnehmen kann ist das ganze meiner Meinung nach eigentlich eine große Marketing-Aktion. Trotzdem eine tolle Sache: Per YouTube-Video konnten sich Musiker aus der ganzen Welt bewerben, beim Konzert des YouTube-Sinfonieorchesters am 15. April 2009 in der Carnegie-Hall in New York City dabei sein zu dürfen. Über deren Teilnahme stimmte dann die YouTube-Community zusammen mit einigen prominenten Juroren ab.

Einen “richtigen Konzertbesuch” kann man so sicherlich nicht ersetzen. Aber dennoch denke ich, dass man auf diese Weise Leute für die klassische Musik begeistern kann, die sonst nicht von sich aus nicht auf die Idee gekommen wären ein Sinfoniekonzert zu besuchen. Ich bin jedenfalls sehr gespannt und freue mich auf einen schönen Konzertabend.