Archiv für die Kategorie ‘that's life’

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Urlaub aus dem Bilderbuch

In that's life on 7. Oktober 2009 von couchblog Mit Tag(s) versehen: , , , , , , ,

Tja, was soll ich sagen – es war einfach ein Traumurlaub! Und wie es sich für einen Traumurlaub eben gehört (nicht, dass ich schon so viele hinter mir gehabt hätte), es hat einfach alles gestimmt.

Auch wenn der Beginn etwas holprig war, wir sind heil hin- und auch wieder zurück gekommen. Wir, also meine Freundin und ich, hatten schon am Vorabend des Abflugs von Dresden nach Lanzarote unser Gepäck am Flughafen eingecheckt und wollten dann völlig stressfrei und ohne großes Gepäck mit der S-Bahn vom Bahnhof Neustadt ganz lässig zum Flughafen fahren. Als jemand, der eher selten Zug bzw. S-Bahn fährt, habe ich ja noch mein blindes Vertrauen in die Deutsche Bahn bewahrt. Die Durchsage (ich zitiere frei) „Wir bitten um ihre Aufmerksamkeit. Aufgrund eines Oberleitungsschadens kann derzeit leider kein Zug in den Bahnhof einfahren.“ holte mich dann aber doch sehr schnell wieder in die Realität zurück! Wir beschlossen dann lieber nicht auf ein Wunder zu warten und nahmen lieber ein Taxi, welches uns dann auch innerhalb von 5 min. zum Flughafen brachte.

Mit dem Flugzeug hatten wir dann mehr Glück (da kann ja auch keine Oberleitung kaputt gehen), eine kleine Überraschung war nur die Zwischenlandung auf Madeira – von der hatte uns vorher niemand was gesagt. Aber was solls, für einen schönen Ausblick auf eine hübsche grüne Insel mitten im Atlantik nimmt man auch gerne 1,5 h Flugzeit mehr in Kauf.

Beim Anflug auf Lanzarote wurde die Begeisterung dann aber erst einmal ein wenig gedämpft. Gerade noch auf einer vor Grün nur so strotzenden Insel gestartet, nun überfliegt man ein riesiges Lavafeld – generell ist die Insel über weite Teile sehr karg und schroff. Wenn man aber erst einmal da ist, lernt man aber genau das zu schätzen und zu lieben. Denn der Kontrast zwischen auf der einen Seite kleinen weißen Häuschen im traditionellen Baustil, den überall gepflegten Grünanlagen, den vielen Palmen und auf der anderen Seite der felsigen, kantigen und auf den ersten Blick auch ein wenig abschreckenden Landschaft – genau das ist es nämlich, was den unbeschreiblichen Reiz dieser Insel ausmacht.

Unsere Apartment-Anlage

Unsere Apartment-Anlage

Blick von unserem Balkon über die Dächer von Puerto del Carmen

Blick von unserem Balkon über die Dächer von Puerto del Carmen

Am Hafen

Am Hafen

Mit unserem Quartier, den Apartmentos Playamar in Puerto del Carmen, hatten wir auch völlig ins schwarze getroffen. Eine kleine, aber feine und sehr hübsch gestaltete Anlage. Ruhig gelegen, aber trotzdem nah am Strand (Zeit vom Bett bis zum Strand, mit Anziehen, ca. 2 min.!). Auf dem Balkon gab es dann nach unserer Ankunft erst mal ganz traditionell spanisch ;) Nudeln mit Tomatensoße, dazu Sandwiches und Rosé-Wein. Der Spar-Markt war sogar noch näher als der Strand.

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Eine Woche ist natürlich viel zu wenig Zeit, um die ganze Insel bis ins letzte Detail zu erkunden, aber schließlich wollten wir ja Urlaub machen und keinen Reiseführer verfassen.

Und so haben wir natürlich viel Zeit am Strand verbracht (ich habe endlich „Im Schatten des Windes“ gelesen, aber dazu ein ander mal mehr), uns auf der Lumi auf dem Wasser einfach nur treiben lassen und die Sonne genossen. Erholung pur.

Die beiden Lumis waren immer mit am Strand
Die beiden Lumis waren immer mit am Strand

Unser Ferienort war gemütlich klein, aber dann auch wieder erfrischend bunt und lebhaft. Gerade Abends erwachten die vielen kleinen Geschäfte, Bars, Restaurants und Clubs zum Leben und luden zum flanieren an der langen Uferpromenade ein. Und so sind wir einfach auch mal einen Abend durch die Bars und Clubs getingelt, hier ein Cocktail, da ein Bierchen und draußen die laue Sommernacht.

Uferpromenade in Puerto del Carmen
Uferpromenade in Puerto del Carmen

Die Uferpromenade bei Tag
Die Uferpromenade bei Tag

Natürlich sind wir auch aus unserem kleinen beschaulichen Puerto del Carmen raus gekommen: Auf dem Plan standen noch eine Drei-Insel-“Kreuzfahrt“ von Lanzarote nach Fuerteventura, zur Isla de Lobos und zurück. Auf Lobos, einer winzigen kargen Insel vor Fuerteventura, gab es furchtbar leckeren und frischen Fisch. Wir haben Fisch mit kanarischen Salzkartoffeln bzw. Paella gegessen.

Paella
Paella
Anfangs waren es drei
Anfangs waren es drei

Eine Bucht der Isla de Lobos
Eine Bucht der Isla de Lobos

Generell darf beim Thema Kanarische Küche eins nicht unerwähnt bleiben: Die Mojo-Saucen. Die gibt es in verschiedenen Ausführung, mein persönlicher Favorit – Mojo Picón – scharf und mit viel Knoblauch! Das dann in Kombination mit den folgenden beiden Speisen … schon der Gedanke daran … mhhhhhhm lecker!

Vorspeise: Krabben in Knoblauchöl
Vorspeise: Krabben in Knoblauchöl
Hauptgang: Gegrillter Lachs
Hauptgang: Gegrillter Lachs

Um Lanzarote selbst noch etwas näher kennen zu lernen, musste dann noch ein Mietwagen her. Während man in Deutschland ja immer eine Kreditkarte braucht um die entsprechende Kaution zu hinterlegen, reichten hier 15 € in bar aus – Kaution nur für den Tankinhalt, sonst nix. Die nette Dame an der Rezeption hatte uns geraten einfach mal rund um die Insel zu fahren und die Landschaft auf uns wirken lassen. Das haben wir dann auch getan – fantastisch! Und weder mit Worten noch mit Bildern zu beschreiben. Aber was solls, ein paar können nicht schaden.

Das Tal der tausend Palmen - für jeden neugeborenen Jungen wurde eine Palme gepflanzt, für jedes neugeborenes Mädchen eine Palme gefällt und stattdessen ein Kaktus gepflanzt.
Das Tal der tausend Palmen

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Die riesigen Lavafelder im Timanfaya-Nationalpark

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Nach der großen Rundtour ist Entspannung angesagt - an den Playas de Papagayo

Immer mit dabei hatte ich natürlich meine neue Spiegelreflexkamera, mit welcher ich ganze drei Diafilme verschossen habe. Das ist eigentlich nicht viel, im Vergleich zu den Zahlen die ich üblicherweise mit meiner Digitalkamera produziere – man überlegt sich halt echt zweimal ob man etwas knipst, und wenn ja, wie man etwas knipst! Was dabei herausgekommen ist finde ich wirklich beeindruckend! Die Farben, der Kontrast, die Bildtiefe – es wirkt alles so plastisch und zum anfassen echt, die Bilder springen dich regelrecht an! Auch wenn ich sie hier nicht zeigen kann, ich werde auf jedenfall weiter Dias machen, auch wenn der Aufwand sie dann anschauen zu können schon ziemlich hoch ist.

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Auf Motivjagd im Tal der tausend Palmen

Aber bei allen schönen Fotos die man schießt – die Erinnerungen an eine herrliche Woche zu zweit, die können sie nicht ersetzen. Und vielleicht werde ich in den nächsten Jahren mal wieder so eine tollen Urlaub erleben können. Gern auch wieder auf Lanzarote. Hauptsache Traumurlaub!

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Abwesenheitsnachricht

In /intern/, Fotografie, that's life on 19. Juli 2009 von couchblog Mit Tag(s) versehen: , , , ,

Wer sich fragt, warum in letzter Zeit von meiner Seite aus kein Ton zu vernehmen war, dem sei versichert: Ich weile noch unter den Lebenden, bin weder ausgewandert, leider noch nicht im Urlaub auf den Kanaren und auch nicht auf Japantournee. Vielmehr plagt mich wieder einmal die Prüfungszeit. Dadurch hat sich mein Alltag in Richtung SLUB verlagert, wo ich tagtäglich meine Zahlenkolonnen über das Papier jage. Meine Couch sieht mich derzeit nur selten, nach Hause komme ich ja nur zum schlafen. Das hört sich jetzt wahrscheinlich schlimmer an als es ist, denn es macht ja auch Spaß, sich in etwas richtig reinzuknien! Und gerade in der SLUB, wo man um sich herum viele andere Studenten sieht, die das ebenfalls tun, kann lernen auch Spaß machen!

Heute – einen Tag vor meiner ersten Prüfung in diesem Semester – musste ich aber feststellen, dass ausschlafen am Sonntag sofort damit bestraft wird, dass eineinhalb Stunden nach Öffnung kein einziger Platz mehr zu bekommen ist. Und so absolviere ich meine letzten Prüfungsvorbereitungen nun heute zur Abwechslung einmal zu Hause. Und hier passiert dann genau das, was ich bisher gut vermeiden konnte: Ich lasse mich ablenken!!! Aber naja, wie sagt man ja so schön: einmal ist keinmal … hat ja keiner gesehen.

Andere lassen es sich derweil anderswo gut gehen und so erreichte mich auch diese Postkarte, die gleichzeitig auch die derzeitige Stille in Konrads Kitchen erklärt:

Postkarte

Andere Baustelle: Meine neue (alte) Kamera ist da, der erste Film ist verknipst und befindet sich in der Entwicklung. Meine Vorfreude wurde nicht enttäuscht, meine Begeisterung ist weiterhin unbegrenzt!

Kamera

Zukünftig will ich meine Bilder auf Dias bannen, aber das Thema werde ich wohl nach den Prüfungen noch einmal ausgiebig an dieser Stelle auseinandernehmen. Ich freu mich jedenfalls wie ein kleines Kind auf den Moment, wenn ich dann das erste Mal die Leinwand aufbauen kann, den Projektor anschmeiße, und meine geschossenen Fotos in einer Kontraststärke und Farbtiefe genieße, um die mich ein jeder „Digital-Fotograf“ beneiden wird! Bis dahin habe ich aber erst mal zu tun … ab dem 12. August geht das Leben weiter.

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Die Vorbereitungen laufen

In Fotografie, that's life, www on 6. Juli 2009 von couchblog Mit Tag(s) versehen: , , , , , , , , , , , ,

Auch wenn bis zum Abflug in Richtung Süden noch mehr als ein Monat Zeit ist, kreisen meine Gedanken in letzter Zeit immer häufiger um den bevorstehenden Urlaub. Und auch die Urlaubs-“Ausrüstung“ vervollständige ich langsam aber sicher.

Nachdem ich schon die passende Sprachlektüre erstanden hatte, habe ich letzte Woche im Sommerschlussverkauf noch eine neue Badehose (mit daran befestigtem Flaschenöffner!!!) abgegriffen. Diese hat gestern im Bilzbad in Radebeul gleich ihren ersten Auftritt gehabt und ich mir dazu meinen obligatorischen Sonnenbrand zu Beginn des Sommers geholt.

Der Film „Vicky Christina Barcelona“, auf den ich auch durch den Beitrag aus Konrads Kitchen aufmerksam geworden war, lenkte meine Aufmerksamkeit heute Abend wieder auf ein Thema, das mich in letzter Zeit sowieso schon vermehrt beschäftigt. Im Film entdeckt Christina ihr Interesse und ihr Talent für die Welt der Fotografie und ich gleich nach Ende des Films bei eBay eine Spiegelreflexkamera, die meine Begehrlichkeiten weckte:

Bild 2

Glück muss der Mensch haben, inzwischen habe ich auch für einen (wie ich denke) günstigen Preis ein solches Stück ersteigert und wenn alles glatt geht, müsste ich in gut einer Woche meine neue (analoge) Spiegelreflexkamera, eine gebrauchte Canon EOS 3000N mit dazugehörigem Objektiv (Canon EF 3,5-5,6 II/28-80 mm), in den Händen halten.

Beim Überweisen des Geldes habe ich gleich erst einmal 5 € zu viel überwiesen. Nein, ich wollte nicht einfach mal anderen eine Freude machen – ich habe einfach gepennt! Ein Anruf bei meiner Direktbank ergab, dass meine Kundenbetreuerin die Überweisung zwar stornieren könnte, aber dafür gleich 10 € Gebühr kassieren würde! Da habe ich dankend abgelehnt und lieber gleich meinem eBay-Verkäufer geschrieben und hoffe nun, dass er so nett ist und mir die 5 € zurück überweist, wenn das Geld bei ihm angekommen ist.

Sowohl Kamera als auch Objektiv würde ich, soweit ich richtig informiert bin, als Einsteigermodelle bezeichnen und sind insofern für mich hoffentlich ganz gut geeignet. Das Thema Fotografie hat schon immer einen sehr großen Reiz auf mich ausgeübt. Ich erinnere mich noch, wie mich die alte PRAKTICA-Kamera meines Vaters schon als Kind ordentlich beeindruckt hat. Das tolle schwere Gehäuse, der große Sucher und vor allem das tolle „Klicken“ beim auslösen der Kamera! In späteren Jahren durfte ich das gute Stück dann auch des öfteren mit zu Ausflügen oder auf Reisen mitnehmen. So hab ich auch schon meine Erfahrungen mit der manuellen Einstellung von Fokussierung, Belichtungszeit und Blende und den entsprechenden Ergebnissen auf den Fotos gemacht. In Zukunft werde ich da also wieder mehr Gelegenheit zum ausprobieren und experimentieren haben. Auf die Ergebnisse, die ich dann auch digitalisieren werde, bin ich schon sehr gespannt!

Eine digitale Spiegelreflexkamera hätte ich natürlich noch viel lieber gehabt, aber dafür müsste man dann doch etwas mehr Geld in die Hand nehmen. Die knapp 30 €, die ich jetzt investiert habe, kann ich gerade noch aus der Urlaubskasse abzweigen. Und schließlich ist das ganze ja „nur“ ein Hobby. Ich will das gute Stück auch nicht jederzeit mit mir herumschleppen, für die normalen Urlaubs-/Alltags-/Party-/usw. Fotos habe ich ja meine kompakte Samsung NV24 HD.

Im September fliegen die beiden dann mit mir für 10 Tage nach Japan auf Konzertreise. Ich denke da werde ich beide gut „beschäftigen“ können.

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Die Ruhe vor dem Sturm

In that's life on 25. Juni 2009 von couchblog Mit Tag(s) versehen: , , , ,

Spreewald

Vergangenes Wochenende habe ich nochmal so richtig alle Viere von mir gestreckt. Die letzte Erholungsmöglichkeit vor den Prüfungen, die sehr zahlreich jetzt in nächster Zeit anstehen. Ich war endlich mal wieder im Spreewald zelten und paddeln, zusammen mit Freundin, Familie und Freunden. Es waren zwar nur drei Tage, aber diese drei Tage waren dann auch verdammt erlebnisreich, aber trotzdem erholsam! Dass ich, wie einige andere auch, dafür nicht auf die BRN gehen konnte, kann ich also auch im nachhinein vollkommen verschmerzen.

Dieses Wochenende geht es mit dem Feiern ja sowieso gleich weiter – Elbhangfest steht auf dem Plan. Freitag Abend habe ich leider keine Zeit, aber mindestens am Samstag hatte ich vor, die weite Reise von mir zum anderen Ende der Stadt auf mich zu nehmen. Dafür müsste ich mir heute ein Eintrittsbändchen besorgen, da man im VVK deutlich günstiger kommt, als an der Abendkasse. Aber ob sich das bei den derzeitigen Wetter-Aussichten fürs Wochenende wirklich lohnt?

Wetteraussichten

Aber gut zu wissen, dass es endlich richtig Sommer wird, wenn ich lernen muss!!!

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Was wir kriegen können und nehmen wollen

In Musik, that's life on 10. Juni 2009 von couchblog Mit Tag(s) versehen: , , , , , ,

Beim Verfassen der Überschrift meines vorangegangenen Blogeintrags bin ich über den Wikipedia-Artikel zu Speed Dating gestolpert. Darin ist ein Artikel im Stern verlinkt, der u.a. folgendes Fazit zieht:

1. „Männer nehmen, was sie kriegen können.“

2. Frauen haben das Heft in der Hand. „Frauen [...] kriegen, was sie nehmen … wollen.“

OK. Da stehen wir Männer jetzt irgendwie nicht so toll da … Aber was solls, wie heißt es doch so schön: „Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.“ Und bei der Suche nach dem oder der Richtigen helfen diese Erkenntnisse weder Frauen noch Männern wirklich weiter.

Dazu noch ein wenig musikalische Untermalung, für alle die die Prinzen mögen:

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Ein Stock beim Speed Dating

In that's life on 10. Juni 2009 von couchblog Mit Tag(s) versehen: ,

Ich bin ja bis jetzt relativ scheu den Stöckchen gegenüber gewesen, aber dieses hier fand ich doch ganz hübsch (via vom leben gelernt, BloggBuch). Hat irgendwie was Speed-Dating-mäßiges …

1.) Wo ist Dein Handy? Tisch.

2.) Dein Partner? Traumhaft.

3.) Deine Haare? Kurz.

4.) Deine Mama? Besorgt.

5.) Dein Papa? Akribisch.

6.) Lieblingsgegenstand? iPhone.

7.) Dein Traum von letzter Nacht? Vergessen.

8.) Dein Lieblingsgetränk? O-Saft GingerAle.

9.) Dein Traumauto? Später.

10.) Der Raum in dem Du dich befindest? Küche.

11.) Deine Ex? Vergangenheit.

12.) Deine Angst? Unterbewusst.

13.) Was möchtest Du in 10 Jahren sein? Glücklich.

14.) Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend? Alleine.

15.) Was bist Du nicht? Einsam.

16.) Das letzte was Du getan hast? Frühstück.

17.) Was trägst Du? Blau.

18.) Dein Lieblingsbuch? „Stephen King – Saga: der dunkle Turm“.

19.) Das letzte was Du gegessen hast? Nutellabrötchen.

20.) Dein Leben? Spannend.

21.) Deine Stimmung? Gut.

22.) Deine Freunde? Unersetzlich.

23.) Woran denkst Du gerade? Abend.

24.) Was machst Du gerade? Uni.

25.) Dein Sommer? Urlaub!

26.) Was läuft in Deinem TV? Nix.

27.) Wann hast Du das letzte Mal gelacht? Heute.

28.) Das letzte Mal geweint? Sieben Leben“

29.) Schule? Vorbei.

30.) Was hörst Du gerade? Lüfter.

31.) Liebste Wochenendbeschäftigung? Genießen.

32.) Traumjob? Später.

33.) Dein Computer? MacBook.

34.) Außerhalb Deines Fensters? Hinterhof.

35.) Bier? Immer.

36.) Mexikanisches Essen? Lecker!

37.) Winter? Vorbei.

38.) Religion? Früher.

39.) Urlaub? Kanaren Vorfreude!

40.) Auf Deinem Bett? Leer.

41.) Liebe? JA!

… der nächste bitte!

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Obama und ich

In Musik, that's life on 10. Juni 2009 von couchblog Mit Tag(s) versehen: , , , , ,

Letzte Woche war ja in Dresden Ausnahmezustand. Riesiger Polizeieinsatz, kein Problem, sind wir ja gewohnt. Diesmal war aber kein Dynamo-Spiel der Grund für den ganzen Aufwand, sondern der amtierende amerikanische Präsident Barack Obama, der auf der Durchreise vom nahen Osten nach Frankreich auch in Buchenwald und Dresden Station gemacht hat. Großes Kino also für Dresden, denn bisher hatte noch kein amtierender amerikanischer Präsident Dresden (jedenfalls nicht das in Deutschland) besucht. Es wurde also Zeit, denn zu sehen gibts hier ja doch einiges. Umgedreht schien aber die Möglichkeit für die Dresdner, den Präsidenten zu Gesicht zu bekommen, schon im Vorfeld eher begrenzt bis unmöglich zu sein. Rund 4000 Polizisten waren im Einsatz, um das Gebiet um Schloss und Neumarkt, also sozusagen einen großen Teil der Inneren Altstadt, vollständig abzuriegeln. Zutritt nur für Anwohner und Ladenbesitzer. Und selbst die durften sich nur in Begleitung von Sicherheitsbeamten innerhalb dieser Sicherheitszone bewegen, während der amerikanische Präsidenten in Dresden verweilte.

Ich hätte ihn ja gerne mal gesehen, wenn er schon nach Dresden kommt, aber man kanns halt nicht erzwingen … Muss man auch nicht, manchmal braucht man einfach nur Glück! So bekam ich eine Woche vor dem geplanten Besuch des US-Präsidenten eine Mail, ob ich nicht Lust und Zeit hätte am Freitag Vormittag mit in der Frauenkirche zu singen, während Obama die Frauenkirche besichtigt! Ein kleiner Chor sollte dem hohen Besucher noch ein kleines Ständchen mit auf den Weg geben. Als Student stellt sich die Frage ‘ob ich denn Zeit hätte’ (selbst wenn ich keine Pfingstferien gehabt hätte, hätte ich da schon irgendwie was deichseln können) eigentlich gar nicht erst. Wann bekommt man schon mal so eine Chance im Leben?!

Aber anfangs war alles noch sehr wage und ich machte mir auch keine allzu große Hoffnungen. Und so kam dann auch in der Woche des Besuchs die Absagemail. Die amerikanische Delegation hatte die Frauenkirche im Besuchsprogramm gestrichen – aus die Maus. Naja, was solls, wäre ja zu schön gewesen …

Aber nein, keine 24 Stunden später hieß es dann wieder: Wir sind wieder im Spiel, die Gespräche laufen wieder! Am Donnerstag Abend, bei der allwöchentlichen Probe unseres Chores stand es dann endlich fest: Wir werden für Obama singen! Nicht wenige von uns versetzte das in eine ungemein euphorische Stimmung, den Abend ließen wir in der Neustadt ausklingen. Dabei machte ich den Fehler, noch zwei riesige Ofenkartoffeln mit Sour Cream Dip zu verspeisen, die mir dann eine schlaflose Nacht bereiteten, indem sie in meinem Magen ständig hin und her kugelten und mich dadurch ebenfalls zum ständigen herumwälzen zwangen. Schlafen war Fehlanzeige. Wenn ich sage, dass ich in der Summe 4 Stunden geschlafen habe, dann ist das wohl schon hochgegriffen!

Probleme mich zu motivieren um aus dem Bett zu steigen hatte ich dennoch nicht. 8.15 Uhr trafen wir Choristen uns vor dem Pressezentrum im Kulturpalast, um wenig später unsere Akkreditierungs-Ausweise entgegenzunehmen. Der Sicherheitsbeamte wies uns freundlich darauf hin, dass wir die behalten könnten, aber bitte nicht bei Ebay versteigern sollten. Alles schon vorgekommen.

VIP

Ausweis

Als nächstes ging es durch die Sicherheitschecks – lief alles wie auf dem Flughafen. Dann wurden wir von Sicherheitsleuten vom Kulturpalast über den Neumarkt in die Frauenkirche begleitet. Auf dem Weg dorthin mussten wir gleich zwei Checkpoints passieren, der Neumarkt war total verlassen. Zusammen mit den zahlreichen Scharfschützen auf den umliegenden Dächern ergab das schon irgendwie eine ungewöhnliche Szenerie.

In der Frauenkirche angekommen war dann eigentlich alles wie immer. Wir konnten kurz von unserem vorgesehenen Platz auf der zweiten Empore unsere beiden Stücke proben und die Akustik von dieser eher ungewöhnlichen Position austesten. Und überraschenderweise ist die von da aus gar nicht mal so schlecht! Ich selbst konnte mich ja schlecht davon überzeugen, aber alle meinten, dass durch die Trichterform, die durch den steilen Anstieg der Sitzreihen und die gleich darüber liegende 3. Empore entsteht, der Gesang unserer doch recht kleinen Besetzung eine gute Fülle für den Raum bekommen hat.

Nach einer kleinen Pause waren wir dann halb elf wieder an unserem Platz vor Ort und warteten auf den hohen Besuch. Und der ließ sich Zeit! Warten hieß die Devise, inzwischen konnten wir noch ein paar letzte Fotos machen – während der Anwesenheit des Präsidenten war uns das nicht gestattet. Über die Einhaltung dieses Verbots wachten vier bewaffnete BKA-Beamte hinter uns. Kaum eine Chance da zu schummeln, ich habe es gar nicht erst versucht. Ich gehöre nicht zu denen, die für Obama sterben würden!

Eine Stunde später war es dann endlich so weit – der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Barack Obama, betrat die Kirche. Wir hatten von unseren Plätzen beste Sicht auf ihn herab. Ich muss gestehen, es war schon irgendwie ein tolles Gefühl da dabei sein zu können! Einen so berühmten und wichtigen Mann, um den so ein Aufsehen gemacht wird, mal richtig zu sehen. Die eigentliche Besichtigung fand dann außerhalb meines Sichtbereichs statt und war daher eher unspektakulär. Nur das Klicken der Kameras, welches zeitweise wirklich gewitterähnliche Klänge erzeugte, ließ erahnen, ob es da unten gerade spannend zuging oder nicht. Die letzte Station war dann am Altar, von wo aus er laut Plan die Kirche auch schon wieder verlassen sollte. Unser Part war nun, ihn während des Verlassens der Kirche musikalisch mit Mendelssohns „Denn er hat seinen Engeln …“ zu begleiten. Als er sich nun also in Richtung Ausgang in Bewegung setzte – siehe da – er blieb stehen und lauschte uns! Das ganze Stück lang. Fand ich schon ne nette Geste. Aber so schnell er gekommen war, so schnell war er dann auch schon wieder weg. Kurz vor dem Ausgang hat er sich noch einmal zu uns gewendet und uns zugewunken. Dann war er weg. Auf dem Weg nach unten konnten wir durch ein Fenster im Treppenhaus noch sehen, wie der ganze Tross mit Limosinen und Begleitschutz wieder über den Neumarkt in Richtung Zwinger fuhr. Seinen Eintrag in das Gästebuch der Frauenkirche habe ich festhalten können:

Obama im GB der FK

Für Obama war das sicherlich etwas ganz alltägliches. Für uns alle, die wir das miterleben durften aber war es etwas besonderes, das wir wohl nicht so schnell vergessen werden.

Aber mal ehrlich: Ich möchte nicht mit ihm tauschen – wäre mir wohl alles ein wenig zu stressig. Student sein ist da wesentlich angenehmer. Und fürs bloggen fehlt einem Präsidenten wahrscheinlich auch die Zeit …

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Dresden hat gesungen

In Musik, that's life on 3. Juni 2009 von couchblog Mit Tag(s) versehen: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Petrus kann manchmal ganz schön gehässig sein. Jedenfalls scheint er kein Freund von singenden Dresdnern zu sein! Vergangenen Pfingstsonntag sollte an der Brühlschen Terrasse das Open-Air-Konzert „Dresden singt & musiziert“ stattfinden. Rund 250 Sänger aus verschiedensten Dresdner Chören, darunter auch ich, wollten zusammen mit der Neuen Elblandphilharmonie die Zuhörer aus nah und fern zum mitsingen animieren.

Das Wetter schien ja schon den ganzen Tag über nicht besonders gut bei Laune zu sein, aber bis zum Konzertbeginn um 19.00 Uhr war es zumindest trocken geblieben. Aber als wir uns eine viertel Stunde vor Beginn zu einer letzten Stellprobe versammlten, musste auch der letzte Optimist zugeben, dass ein Regenguss nur noch eine Frage der Zeit war – die schwarzen Wolkenberge waren schon greifbar nahe an die Dresdner Altstadt herangerückt, in der Ferne konnte man schon die heranrollende Regenwand sehen. Das alles wurde dem Orchester und den Technikern zu heikel, man entschied sich für den schnellstmöglichen Rückzug. Dazu sollte ich vielleicht erwähnen, dass die Dresdner Musikfestspiele zwar großes Tamtam aufgefahren hatten, mit großem Orchester, großem Chor, guten Solisten und einer imposanten Kulisse im Herzen der Dresdner Altstadt – aber auf den entscheidenden Metern ging den Veranstaltern anscheinend das Geld aus. Es gab keine Schlechtwettervariante, schon gar keine überdachte Bühne (und die Bühnentechnik an sich war auch nicht der Kracher).

Jedenfalls rückten also im Angesicht des herannahenden Regens Orchester und Tontechniker ab, ein Großteil der Tontechnik wurde noch schnell abgebaut und weggefahren oder notdürftig abgedeckt und wir (250 Sänger) waren erst einmal auf uns selbst gestellt. Der Regen ließ sich dann auch nicht lumpen und es fing also an zu schütten. Wer konnte rettete sich nun unter das Georgentor und wartete ab. Da die Zuhörer sich aber beharrlich weigerten zu gehen und einfach auf ihren Plätzen vor der Bühne sitzen bzw. stehen blieben, wurde dann nach einer halben Stunde entschieden – wir singen noch was! Also noch mal schnell alle irgendwie auf die Bühne (und mit irgendwie meine ich, dass das nur noch irgendein Haufen von 250 Leuten war, von einem Chor würde ich nicht sprechen!) und die Volkslieder und Kanons, die das Publikum mitsingen konnte, wurden noch zur Aufführung gebracht. Dabei hatte der Regen natürlich nicht aufgehört, sondern war eher wieder etwas stärker geworden, so dass ich trotz Schirm ordentlich nass wurde.

Bilanz des Konzertes: Die Sachen für die wir geprobt hatten, kamen nicht zur Aufführung – alles irgendwie für die Katz! Hätte man sich irgendwie schenken können, und das nur weil Petrus schlechte Laune hatte und die Musikfestspiele zu geizig waren, ein paar Euros mehr auf den Tisch zu legen, um die Sache auch wetterfest zu machen. Schade, denn eigentlich hätte es ein nettes Konzert werden können, vielleicht sind die Verantwortlichen jetzt schlauer.

Um der Sache noch die Krone aufzusetzen, hörte der Regen natürlich nahezu unmittelbar auf, nachdem ich die Bühne verlassen hatte. Das kann doch kein Zufall gewesen sein!

Falls es jemanden interessieren sollte, hier das Programm was aufgrund des Regens nicht zur Aufführung kam (gerade die Mendelssohn-Lieder hätte ich ja gerne gesungen) :

1 Leroy Anderson: „The Belle Of The Ball“

2 Felix Mendelssohn Bartholdy: „Frühlingsfeier“, „Auf dem See“, „Die Nachtigall“, „Lob des Frühlings“

3 Leonard Bernstein, aus „West Side Story“: Ouvertüre, „America“

4 Stephen Foster, Bearbeitung: Friedemann Condé: „Beautiful Dreamer“, „Old Folks At Home“, „Oh! Susanna“

5 John Kander: „New York, New York“

6 Antonín Dvorák: „Te Deum“

Die (geplanten) Mitwirkenden:

Peter Kube [Moderation]
Camilla Nylund [Sopran]
Andreas Scheibner [Bass]

Dresdner Bachchor
Dresdner Motettenchor
Philharmonischer Chor Dresden
Philharmonischer Jugendchor Dresden
Sächsisches Vocalensemble
Universitätschor Dresden
Gospelresounds
Coloured Rain
Neue Elbland Philharmonie
Matthias Jung, Christian Voß, Elke Voigt, Marko Kappaun [Leitung]

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Verflogene Träume

In iPhone, that's life on 15. Mai 2009 von couchblog Mit Tag(s) versehen: , , , , ,

Nachdem ich vor einer ganzen Weile mal laut davon geträumt hatte großer iPhone-Entwickler zu werden, muss ich jetzt mal beichten, dass das ganze schon seit längerem auf Eis liegt. Und auf Eis lag die ganze Idee eigentlich schon von Anfang an. Wie das mit hochtrabenden Ideen eben manchmal so ist: Toller Einfall, den ganzen Tag und die ganze Nacht drüber nach gedacht, drei Tage später fragt man sich dann eher, was man da für Flausen im Kopf hatte. Ich hätte mir wohl lieber das Sprichwort zu Herzen nehmen sollen und nochmal drüber schlafen sollen! Ging an dem Abend bzw. in der Nacht, in der ich den Einfall hatte aber eben nicht, die Idee ging mir einfach nicht aus dem Kopf und ich konnte einfach nicht einschlafen! Die 1396 Zeichen, mit denen ich meine Idee festgehalten habe, waren dann auch das größte, was ich bei der Sache zu Wege gebracht habe. SDK herunterladen, Tutorial durchlesen und „hello world“ programmieren zählen nicht.

Woran ist das ganze letztendlich gescheitert? Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen dass ich besoffen gewesen sein muss und noch dazu unendlich naiv war. Und wahrscheinlich hatte ich auch Zeit im Überfluss, denn genau das ist es was man für so ein Projekt bräuchte, was ich aber eben nicht genügend habe. Und dann ist da auch noch der „gänzlich unwichtige“ Aspekt, dass ich eigentlich Null Erfahrung in Sachen Programmierung habe (die Vorlesung „Einführung in die Programmierung mit Java“ an der Uni zählt nicht als Erfahrung!). Beides Aspekte, die so ein Vorhaben so ziemlich unmöglich machen. Schwamm drüber. Ist ja nichts passiert.

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Spaß mit dem Auto

In that's life on 10. Mai 2009 von couchblog Mit Tag(s) versehen: , , ,

Ich bin ja eigentlich ein ganz ruhiger. Auch im Straßenverkehr zähle ich mich eher zu den gelasseneren Typen. Aber heute hats einer ein bissl zu weit getrieben.

Ich bin in Moritzburg auf der Suche nach einem Parkplatz gewesen. Da ich kein Geld ausgeben wollte und trotzdem nicht weit zum Restaurant laufen wollte, bin ich in die nächste Seitenstraße abgebogen, und siehe da: eine Parklücke! Ich also brav den Blinker gesetzt, vorbei gefahren (wollte halt vorschriftsmäßig rückwärts rechts einparken), aber in dem Moment, in dem ich den Rückwärtsgang einlege, sehe ich IHN im Rückspiegel: Irgendein Opi klaut mir da vor meinen Augen meine Parklücke! Ganz flink quetscht er sich da erst mal vorwärts in die Lücke rein – hauptsache er steht erst mal irgendwie drin!

So, jetzt isses raus, mir gehts jetzt besser. Dampf abgelassen.

Fazit Nr. I: Ich bin doch nicht so gelassen wie gedacht.

Fazit Nr. II: Es sind IMMER die anderen, die Mist bauen! (wirklich immer)